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HubSpot vs. WordPress - wann welches CMS?

HubSpot vs. WordPress: Welches CMS passt zu dir? Funktionen, SEO, Leadgenerierung, Kosten und Wartung im Vergleich.

Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026

HubSpot vs. WordPress: Welches Content-Management-System (CMS) passt am besten zu deinen Anforderungen? Und welches deckt alle Funktionen ab, die du für deinen Website-Relaunch brauchst? WordPress ist ein reines CMS, das du mit Plugins nahezu beliebig erweiterst. HubSpot bringt die Anbindung an ein Customer Relationship Management System (CRM) gleich mit. Wir helfen dir bei der Entscheidung und vergleichen die Funktionen beider Content-Management-Systeme.

Die kurze Antwort vorweg: WordPress passt, wenn du vor allem eine flexible Website willst und Technik und Wartung selbst stemmst. HubSpot passt, wenn Website, Leadgenerierung und Vertrieb auf einer Plattform zusammenlaufen sollen.

Allgemeine Informationen

WordPress

WordPress ist als Blog-Software gestartet und heute ein Open-Source-Projekt, das laut W3Techs auf 40,1 % aller Websites weltweit läuft (Stand Oktober 2026). Im offiziellen Verzeichnis auf wordpress.org stehen über 74.000 kostenlose Plugins, dazu kommen kostenpflichtige Erweiterungen von Drittanbietern. Damit deckst du Formulare, Caching und SEO ab, ebenso Übersetzungen, Backups und vieles mehr. Weil WordPress auf einer standardisierten Programmiersprache aufbaut, können Entwickler eigene Plugins schreiben und anbieten. So ist WordPress fast grenzenlos erweiterbar. Mit den richtigen Plugins und dem nötigen technischen Know-how passt du nahezu jede Funktion individuell an.

Für die Gestaltung deiner Website stehen dir außerdem über 15.000 kostenlose Themes im offiziellen Verzeichnis zur Verfügung, dazu kommen kostenpflichtige. Du passt sie nach deinen Vorstellungen an. Inhalte bearbeitest du im eigenen Editor, dem Block-Editor (Gutenberg). Er arbeitet mit Bausteinen für Text, Bilder und Layouts und lässt sich ähnlich intuitiv bedienen wie ein Textprogramm. Mit einem sogenannten Block-Theme gestaltest du im Site-Editor sogar die gesamte Website visuell, von der Kopfzeile bis zur Fußzeile.

HubSpot

HubSpot kommt aus dem Inbound Marketing und deckt als Plattform die wichtigsten Funktionen des Marketing-, Sales- und Service-Prozesses ab. Nach eigenen Angaben nutzen über 306.000 Unternehmen in mehr als 135 Ländern HubSpot. Zur Plattform gehört auch ein eigenes CMS, der Content Hub (früher CMS Hub), den du unabhängig von den anderen Produkten lizenzieren kannst. Für alle, die einen Website-Relaunch planen, ist HubSpot damit eine Alternative, ohne gleich den gesamten Marketingprozess in einem neuen Tool abbilden zu müssen.

Der Vorteil: HubSpot liefert dir ein kostenloses CRM dazu. Dadurch lassen sich Websites leicht personalisieren, eine Funktion, die sich mit WordPress nicht so ohne Weiteres umsetzen lässt. Neben individuellen Designs erstellst du Websites in HubSpot auch auf Basis fertiger Themes und Vorlagen. Im Marketplace findest du über 600, kostenlos oder kostenpflichtig.

  WordPress HubSpot
Geschäftsmodell Open Source, kostenlos Software im Abo, mit kostenloser Einstiegsversion
Ursprung Blog-Software Inbound-Marketing-Software
Verbreitung 40,1 % aller Websites (W3Techs, Oktober 2026) über 306.000 Kundenunternehmen, alle HubSpot-Produkte (HubSpot, Oktober 2026)

 

 

HubSpot vs. WordPress: Die wichtigsten Funktionen

Blogging & Websites

WordPress, ursprünglich ein reines Blogging-Tool, hat sich zu einem umfangreichen CMS entwickelt. Für das Design deiner Website stehen dir viele kostenlose Themes zur Verfügung. Je nach Theme ist es trotzdem ratsam, bei größeren Layout-Änderungen ein Entwicklungsteam um Hilfe zu bitten.

Plugins geben dir die Möglichkeit, fast jeden Wunsch umzusetzen. Viele gibt es kostenlos, für erweiterte Funktionen fallen aber oft Premium-Lizenzen an. Zur Suchmaschinenoptimierung nutzen viele zum Beispiel ein SEO-Plugin, dessen Grundversion kostenlos ist und dessen Premium-Version extra kostet.

Beim Thema Website unterscheidet WordPress nicht zwischen verschiedenen Arten von Seiten. Willst du eine Landingpage erstellen, legst du sie als normale Seite an und fügst mit einem passenden Plugin ein Formular hinzu, je nach Plugin mit Zusatzkosten.

Dazu kommt: WordPress ist recht technisch, und der Einstieg kann überwältigend sein. Menüstruktur und Verwaltungsoptionen wirken anfangs verwirrend. Hier hilft es, eine Digitalagentur hinzuzuziehen, die dich bei der Einrichtung unterstützt.

HubSpot ist stärker auf Marketingteams ausgerichtet und bietet dir eine einfachere Oberfläche für deine Blogartikel. Der Editor lässt sich intuitiv bedienen und erinnert in den Grundfunktionen an Word. Hier entwirfst, planst und veröffentlichst du deine Artikel. SEO-Empfehlungen zeigt dir HubSpot direkt im Editor an, in allen Versionen. Wie deine Seiten auf Mobilgeräten aussehen, steuerst du ebenfalls im Editor. AMP für schnell ladende Seiten aktivierst du in den Blog-Einstellungen. Plugins brauchst du dafür keine.

Auch HubSpot bietet dir eine Reihe von Themes und Vorlagen für deine Website. Die Auswahl ist allerdings deutlich kleiner als bei WordPress.

Funktion WordPress HubSpot
Blog-Editor ✓ ✓
Planung von Artikeln ✓ ✓
Optimierung für mobile Endgeräte je nach Theme ✓ im Editor anpassbar
AMP per Plugin ✓
Theme-Auswahl über 15.000 kostenlose im offiziellen Verzeichnis über 600 im Marketplace
SEO-Empfehlungen per Plugin ✓ im Editor, SEO-Tool ab Professional
A/B-Tests per Plugin ab Professional
Visueller Seiteneditor Block- und Site-Editor (mit Block-Theme) ✓ Drag-and-Drop

SEO & Analytics 

Die meisten Content-Management-Systeme, so auch WordPress, sind darauf ausgelegt, Websites zu erstellen und zu veröffentlichen. SEO- und Analytics-Funktionen kommen über Plugins oder zusätzliche Software dazu. Am bekanntesten ist das Yoast SEO Plugin, das in der Grundversion kostenlos ist. Von Google selbst gibt es außerdem das offizielle Plugin Site Kit. Damit bindest du kostenlos Dienste wie Search Console und Analytics in deine WordPress-Website ein.

Für erweiterte Funktionen kommen allerdings oft Lizenzkosten dazu. Und jedes zusätzliche Plugin will gepflegt und aktuell gehalten werden. Das bedeutet mehr Verwaltungsaufwand und, wenn Updates liegen bleiben, ein höheres Sicherheitsrisiko.

HubSpot bringt viele dieser Funktionen direkt mit, die meisten ab der Professional-Version. SEO-Empfehlungen im Editor bekommst du in allen Versionen. Ab Professional organisierst du deine Inhalte zusätzlich in Themenclustern, etwa um interne Verlinkungen gezielt aufzubauen. Ebenfalls ab Professional kannst du die Google Search Console integrieren und ihre Daten direkt in HubSpot abrufen. Neu ist ein Werkzeug, das deine Sichtbarkeit in KI-Suchen misst und verbessert. Wie du es einsetzt, zeigen wir im AEO-Guide 2026.

Für die Website-Analyse hat HubSpot ab Professional ein eigenes Traffic-Analytics-Tool. Neben den Besucherzahlen verfolgst du dort auch direkt deine Conversions, ohne zusätzliches Tool.

Funktion WordPress HubSpot
Onpage-SEO per Plugin ✓ im Editor
Google Search Console per Site Kit (kostenlos) ab Professional
Themencluster nicht im Kern ab Professional
Sichtbarkeit in KI-Suchen (AEO) nicht im Kern ab Professional
Traffic-Analyse per Plugin oder Google Analytics ab Professional

Leadgenerierung & Marketing Automation

In dieser Kategorie geht die Schere weiter auseinander. Denn in der Leadgenerierung ist HubSpot zu Hause. Wer aktiv Leads generieren will und Wert auf saubere Prozesse ohne großen IT-Aufwand legt, ist bei HubSpot richtig.

Bei WordPress geht es in erster Linie um das Erstellen und Veröffentlichen von Websites. Andere Systeme lassen sich andocken, etwa für Formulare, E-Mail-Marketing oder ein CRM. Mit jeder weiteren Schnittstelle wird Leadgenerierung aber schnell zum IT-Projekt. Wer bei WordPress bleiben möchte, kann HubSpot über das offizielle HubSpot-Plugin anbinden. Formulare, Live-Chat und Kontakte laufen dann in HubSpot zusammen.

HubSpot bietet dir ein direkt angeschlossenes CRM. Leads, die über die Website kommen, landen sofort dort, und alle Informationen laufen an einer Stelle zusammen. Durch diese Kombination personalisierst du ab Content Hub Starter deine Website: Je nach Zielgruppe zeigst du unterschiedliche Inhalte, Texte oder Bilder an. E-Mail-Kampagnen automatisierst du schon in der kostenlosen Version, umfangreiche Workflows gibt es ab Professional.

Funktion WordPress HubSpot
E-Mail-Marketing per Plugin oder externes Tool ✓ kostenlos
Marketing Automation per Plugin oder externes Tool einfache E-Mail-Automatisierung kostenlos, umfangreiche Workflows ab Professional
Personalisierte Inhalte per Plugin ab Content Hub Starter
CRM per Plugin, z. B. HubSpot-Plugin ✓ kostenlos

HubSpot vs. WordPress: Kosten

Als Open-Source-Software ist WordPress zunächst kostenlos. Auch viele Plugins sind in einer Basisversion gratis, Premium-Versionen kosten dagegen Geld. Dazu kommen in jedem Fall Kosten für das Hosting der Website, je nach Anbieter auch für SSL-Zertifikate.

Den Content Hub von HubSpot gibt es als eigenständiges Produkt. Du musst also nicht gleich die gesamte Plattform kaufen und kannst dich auf das CMS konzentrieren. Laut HubSpot-Produktseite (Stand Oktober 2026) startest du kostenlos, Starter kostet ab 20 € pro Lizenz und Monat, Professional ab 490 € im Monat inklusive drei Lizenzen. Hosting und SSL-Zertifikat sind in allen Versionen enthalten. Für Professional und Enterprise verlangt HubSpot zusätzlich ein kostenpflichtiges Onboarding. HubSpot bietet inzwischen auch Plattform-Pakete mit Lizenzen und HubSpot-Guthaben an. Welche Preise für dich gelten, klärst du am besten über ein konkretes Angebot.

  WordPress HubSpot Content Hub
Software kostenlos ab 0 €, Starter ab 20 €/Lizenz/Monat, Professional ab 490 €/Monat (3 Lizenzen)
Hosting separat beim Anbieter inklusive
SSL je nach Hosting-Anbieter inklusive
Wartung & Updates selbst oder über eine Agentur übernimmt HubSpot

Wartung und Updates 

Ein Punkt, den viele bei WordPress unterschätzen, sind Wartung und Updates. Die Verantwortung für Wartung und Sicherheit liegt bei dir. Deshalb solltest du regelmäßig Backups anlegen, Updates einspielen und Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Automatische Updates für Plugins und Themes kannst du in WordPress inzwischen aktivieren. Prüfen musst du trotzdem, ob danach noch alles funktioniert. Fehlt dir dafür ein eigenes Team, brauchst du schnell jemanden, der diese Aufgabe übernimmt. Das kostet je nach Größe und Komplexität deiner Website laufend Geld.

Beim Content Hub von HubSpot kümmert sich HubSpot um Hosting, Updates und Sicherheit. Bei Fragen erreichst du den HubSpot-Support ab Starter per E-Mail und Chat, ab Professional auch telefonisch. In der kostenlosen Version helfen dir Community und Wissensdatenbank weiter. Dein Team kann sich so auf Inhalte und Kampagnen konzentrieren.

Wie gelingt der Wechsel von WordPress zu HubSpot? 

Stellst du fest, dass dir die Funktionen von WordPress für deine Content-Marketing-Strategie nicht ausreichen oder die Kosten zu hoch werden? Dann liegt die Frage nahe, ob sich ein Wechsel des CMS lohnt. Auf den ersten Blick wirkt so ein Umzug vielleicht unmöglich.

Deshalb schrecken viele davor zurück, obwohl ein Wechsel zu HubSpot viele Vorteile bringen kann. Wie ein Umzug Schritt für Schritt abläuft, zeigen wir in unserem Artikel Erfolgreicher Blog-Umzug: Von WordPress zu HubSpot in 6 Schritten. Wenn du dich für einen Wechsel entscheidest, unterstützen wir dich als HubSpot-Partneragentur gern bei der Migration. Ein Umzug geht auch in kleinen Schritten. Du kannst zum Beispiel zuerst den Blog oder eine eigene Microsite für eine Kampagne in HubSpot aufbauen.

HubSpot oder WordPress: Welches CMS passt zu dir? 

Beide Systeme sind aus unserer Sicht gute Kandidaten für das CMS eines kleinen oder mittelständischen Unternehmens. Entscheidend ist eine andere Frage: Wie sieht deine Marketing- und Vertriebsstrategie in Zukunft aus?

WordPress bietet als CMS mindestens genauso viele Funktionen. Fast alles lässt sich individuell anpassen oder per Plugin umsetzen, von SEO über E-Commerce bis zu Newsletter-Anmeldungen und CTAs. Spezialisierte WordPress-Hoster bieten außerdem Pakete an, die Hosting und Wartung ähnlich wie HubSpot bündeln. Über das HubSpot-Plugin verbindest du WordPress auch mit dem HubSpot-CRM.

Je tiefer du allerdings in Inbound Marketing und Leadgenerierung einsteigen willst, desto mehr Vorteile bietet dir HubSpot als Plattform. Durch das angeschlossene CRM, in dem dein Vertrieb die gewonnenen Leads direkt weiterbearbeitet, hat HubSpot hier die Nase vorn. Wie Marketing, Vertrieb und Service auf einer gemeinsamen Basis zusammenarbeiten, zeigen wir in Revenue Operations im B2B-Mittelstand.

Kurzum: Deine Marketingstrategie entscheidet über das CMS. Die einzelnen Funktionen kommen danach.

Fragen zu HubSpot und WordPress

 

 

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