Mark Lotse lotst durchs Content Marketing

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Gründe für Content Marketing

Das Nutzerverhalten hat sich geändert

Früher – oder, mal ehrlich: oft auch heute noch – war es der Vertrieb, der im b2b einen Interessenten zum Kunden weiterentwickelt hat. Marketing war eher dazu da, das passende Material wie eine aussagekräftige PPT, eine Broschüre oder Produktblätter zu liefern. Da lief der Kaufentscheidungsprozess beim Kunden aber noch anders ab.

Früher war der Vertrieb von Anfang an dabei.

Bereits zu Beginn wurden der Vertrieb kontaktiert, Informationen angefordert und verglichen. Ein guter Vertriebsmitarbeiter konnte viel Einfluss darauf nehmen, welche Kriterien der potenzielle Kunde letztendlich in seine Kaufentscheidung mit einbezog.

Heute begleitet Google die ersten 57% des Entscheidungsprozesses.

Heute läuft das Ganze anders ab: Auch b2b Kunden befragen als erstes Google. Hier findet man mittlerweile so gut wie alle Informationen in SB: Checklisten, eBooks, Blogbeiträge, Bewertungen, Diskussionsforen etc.

Wenn sich jemand heutzutage mit einem Thema ausführlich beschäftigt, weiß er unter Umständen am Ende besser, was er braucht, als der Verkäufer selber! Studien haben herausgefunden, dass 57 % des Kaufentscheidungsprozesses schon abgeschlossen sind, bevor ein Sales Verantwortlicher kontaktiert wird!

Konsequenz: dem modernen Marketing kommt eine weitaus größere Verantwortung zu. Es muss dafür sorgen, dass relevante Informationen schon vom potenziellen Kunden entdeckt und berücksichtigt werden, wenn er sich noch in der Sammelphase von Informationen befindet.

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Abgrenzung zum Inbound Marketing

Eigentlich kann hier von Abgrenzung keine Rede sein! Symbiose trifft es besser.

Content Marketing ist ein wichtiger, wenn nicht sogar der essentielle Bestandteil des Inbound Marketings.

Inbound Marketing will „Vom-Kunden-gefunden-werden“, während es beim klassischen Outbound Modell um die aktive Kundenansprache geht. Inbound Marketing ist die Methode, Content Marketing das Instrument, um diese zu verwirklichen.

Formen und Formate von Content

  • Text, etwa in Blog Artikeln oder Social Media Beiträgen
  • Visuelle Elemente wie Bild-Oasen, Diagramme, Infografiken
  • Videos, Screencasts, eLearning
  • Podcasts
  • Webinare
  • Websites, Microsites, Landingpages
  • eBooks, Whitepaper, Checklisten

 

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Instrumente des Content Marketings

Blog

Die klassischste Variante im Content Marketing ist ein auf der Website Mark-Lotse-Blog-webintegrierter Blog. Hier ist der direkte Bezug zu Ihrem Unternehmen und dessen Website gegeben. Sie werden klar als Absender identifiziert. Die positiven Assoziationen aus dem Content Angebot übertragen sich ohne Umwege auf Ihr Unternehmen. Im Blog ist es natürlich besonders wichtig, wirklich relevante Inhalte zu veröffentlichen, die auch einen unmittelbaren Bezug zu Ihrem Unternehmen und dessen Angebot herstellen. Selbstredend, dass auch Mark einen Blog auf der Website pflegt! Hier berichten wir über aktuelle Entwicklungen im Inbound Marketing und Content Marketing.

Newsletter

newsletter-webEine ebenfalls klassische Variante der Content Vermittlung ist der Newsletter. Er funktioniert immer noch und führt zu Leads. Fraglich ist allerdings, wie sinnvoll es ist, diese wirklich als Content-transportierendes Medium zu nutzen. So werden Newsletter viel häufiger lediglich dazu eingesetzt, zum Content Angebot hinzuführen, etwa durch kurze Anleser oder Teaser und einen entsprechenden Link zum jeweiligen Thema. Sie dienen also eher als Wegweiser.

>> Den Mark Lotse Newsletter können Sie übrigens hier abonnieren.

Social Media Marketing

Social-Media-Marketing_Lama-webOb Facebook, twitter, LinkedIn oder Xing: Soziale Netzwerke bieten eine gute Basis, Content schnell und unkompliziert an den Empfänger zu bringen. Welche Netzwerke für Sie passend sind, finden Sie am besten selbst heraus. Welches Image passt zu Ihrem Unternehmen und wo hält sich Ihre Zielgruppe am ehesten auf? Die Flut von Informationen, die über Social Media Kanäle geteilt wird, ist enorm. Darum lautet die Devise: Herausstechen!

 

eBook oder Whitepaper

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Ein eBook ist ein wesentlich umfangreicherer Informationsdienst als beispielsweise ein Blog Artikel. Gerne und häufig werden eBooks deshalb als Call-to-Action an einen Blog Beitrag angehängt, um dem Kunden oder Interessenten weitere, tief gehende Informationen zum jeweiligen Thema zu vermitteln. Meist sind eBooks im PDF-Format angelegt und im Idealfall als kostenloser Download verfügbar. Der einzige Preis dafür ist die Herausgabe persönlicher Daten. Somit werden Interessenten geködert und schnell zu Leads konvertiert.

 

Erklärvideos

Die Idee, sich beim Content Marketing an Videos zu bedienen, hat vor Erklärvideo-Textzeichnerin-webeinigen Jahren frischen Wind in die Content Marketing Landschaft gebracht. Klar: Content Marketing ist dafür konzipiert, wissenswerte oder unterhaltsame Inhalte möglichst einfach und schnell an Menschen heranzutragen. Und genau dazu nutzen die Menschen das Content Angebot auch. Dass Videos hierfür das optimale Medium sind, steht außer Frage. Jedoch ist ein gutes und ansprechendes Erklärvideo mit Kosten verbunden, nicht mal eben so produziert und es sollte gewissen Regeln folgen.

Pillar Page

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Ein Content Angebot besteht nur in seltenen Ausnahmefällen aus einem einzigen Element. Es wächst mit der Zeit und es kommen immer neue, interessante Informationsbestandteile hinzu. Sehr aktive Unternehmen können schon mal mehrere hundert Blog Beiträge auf ihrer Website ansammeln. Wer behält da eigentlich noch den Überblick und sorgt für eine geordnete Struktur? Die Antwort lautet: Die Pillar Page. Die greift ein übergeordnetes Thema auf, bündelt alle relevanten Inhalte dazu übersichtlich und verlinkt auf weiterführende Content Pieces. Gut gemacht wird sie sowohl von Google als auch den Besuchern als relevant für ihre Themen angesehen.

>> Mehr dazu erfahren Sie in unserem Blogartikel Pillar Content – die Zukunft von Content Marketing.

 

Webinare

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Webinare im b2b Content Marketing sind in einigen Branchen schon lange etabliert. Für andere sind sie eine eher junge Disziplin. Sie halten nur langsam Einzug in die Content Marketing Strategien der Unternehmen, nicht zuletzt aufgrund des Aufwands und der technischen Möglichkeiten. Das Wort Webinar erklärt eigentlich schon die grundsätzliche Funktionsweise: Es handelt sich um Seminare im Web. An diesen kann man live teilnehmen, interagieren, oder sich im Nachhinein die Aufzeichnung davon ansehen.

 

 

 

Ziele des Content Marketings

Das Hauptziel von Content Marketing ist immer noch das Verkaufen, denn dies liegt einfach in der Natur des Marketings.

Weitere Ziele um wirkungsvoller und nachhaltiger zu verkaufen:

  • Positiver Image-Aufbau
  • Stärkung der Kundenbindung
  • Kundensupport

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Vorteile von Content Marketing

Die oft zitierte Redewendung „Content is King“ kommt nicht von ungefähr. 

Wenn man sich in die Rolle des Kunden versetzt, möchte man doch eher mit hilfreichen, nützlichen, interessanten und unterhaltsamen Inhalten konfrontiert werden, als mit „stumpfer Werbung“.

Diese Inhalte helfen dem Kunden auf der Suche nach seinem Produkt oder seiner Dienstleistung der Wahl. Insbesondere durch die Auswahl und Qualität der Inhalte wird dem Kunden ein Bild des absendenden Unternehmens vermittelt, mit dem er sympathisieren kann… oder auch nicht.

Der Content Marketing Trend macht es für Unternehmen zwar nicht einfacher oder günstiger, an Kunden heranzutreten, aber er hilft dabei, wirklich wertvolle, treue und loyale Unternehmensbefürworter zu finden.

Content Marketing und SEO

Frische Früchte Mark LotseDie Suchmaschinenoptimierung oder kurz SEO (engl. für: Search Engine Optimization) hat ein enges Verhältnis zum Content Marketing. Suchmaschinen helfen Ihrer Zielgruppe dabei, Ihren Content, und über diesen Weg auch Ihr Unternehmen, ausfindig zu machen. Ebenso hilft suchmaschinenoptimierter Content der Suchmaschine dabei, der Zielgruppe genau die Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie gerade benötigt – eine Symbiose.

>> Einen umfang- und hilfreichen Artikel zu diesem Thema finden Sie hier!

Linkbuilding und Content Curation

Wer dem vorangegangenen Link gefolgt ist, wird feststellen, dass es im Content Marketing nicht immer eigene Inhalte sein müssen, die man teilt. Warum findet das an dieser Stelle Erwähnung? Linkbuilding ist ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung, und dabei ist es nicht verwerflich, sondern in gewissem Maße sogar gern gesehen, wenn auf fremde Inhalte verwiesen wird. Dies nennt man Content Curation.

Mobile First

>> Was es im Content Marketing hinsichtlich des Google Mobile First Ansatzes zu beachten gibt, erfahren Sie hier!

Übrigens: Google schläft nicht! Im Gegenteil: Rund um die Ohr wird bei dem Suchmaschinengiganten an neuen Technologien gefeilt. Was dahinter steckt, damit halten sich die Verantwortlichen meist bedeckt, denn wer möchte schon gerne durchschaut werden?

>> Lesen Sie dazu auch unseren Artikel zur Thematik Themen-Cluster statt Keywords.

 

Content Marketing Beispiele

Genug der grauen Theorie, jetzt geht’s mit guten Beispielen voran. Dabei sollte man dran denken, dass „guter Content“ häufig die gesamten Inhalte eines Absenders und ihre Strukturierung betrifft – und nicht nur einzelne Content Marketing Bestandteile. Wir haben Beispiele auf ganz unterschiedlichen Ebenen für Sie herausgepickt:

HubSpot – BATTLE OF THE BOTS
Unser Partner HubSpot fährt eine sehr aktive, übersichtliche und ansprechend in Szene gesetzte Content Marketing Strategie. Ein Paradebeispiel dafür ist diese Story, namens Battle of the Bots, die prinzipiell einem Blog Artikel ähnelt, jedoch wesentlich umfangreicher ist und durch eine nette inhaltliche wie optische Aufmachung glänzt.

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textzeichnerinTV – YouTube Kanal

Eine gute und SEO-freundliche Idee für Content Marketing – ein eigenes YouTube Profil, wie das von textzeichnerin: Zum einen liefern immer wieder neue Erklärvideos gute Beispiele für erfolgreichen Video Content von textzeichnerin Kunden. Und auch der Kanal textzeichnerinTV macht Interessenten rund ums Thema Erklärvideo auf textzeichnerin als möglichen Projektpartner aufmerksam. Und nicht zu vergessen: YouTube ist die zweitgrößte Suchmaschine der Welt!

Coca-Cola Journey
Es ist selbsterklärend, dass erfolgreiches Content Marketing für einen internationalen Großkonzern wie Coca-Cola eine leichte Übung ist. Ganz gleich, ob die Content Aktivitäten inhouse gesteuert oder von einem externen Dienstleister ausgeführt werden – die nötigen Ressourcen und finanziellen Mittel sind beim Global Player auf jeden Fall vorhanden. Das bedeutet aber nicht, dass nicht auch kleine und mittelständische Unternehmen davon noch viel lernen können. Denn es kommt nicht nur auf die formalen und technischen Eigenschaften an, sondern insbesondere auch auf die veröffentlichten Inhalte. Mit der Journey, einem umfangreichen Online-Magazin, liefert Coca-Cola ein gutes Beispiel für Corporate Blogging.

Nikon bei Facebook
Ein gutes Beispiel für Social Media Marketing mit Entertainment-Charakter liefert Kamerahersteller Nikon schon seit Jahren mit seinem Facebook Profil. Hier findet man unter anderem den I AM Generator, mit dem die Fans dazu aufgerufen werden, ihre eigenen Fotos hochzuladen. Darüber hinaus können diese auch am Wettbewerb „Foto des Monats“ teilnehmen. Das Gewinnerfoto ziert einen Monat lang den Titel des Nikon Facebook Profils. Selbiges ist also ein gutes Beispiel dafür, wie man seine Zielgruppe aktiv in die Content Gestaltung integrieren kann.

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Besonders stolz sind wir darauf, dass unser eigenes Content Marketing Anklang findet: wir gehören zu den 5 Agenturen, denen Sie auf Social Media folgen sollten.

>> Noch mehr gute Content Marketing Beispiele gibt’s in unserem Blogartikel b2b Content Marketing Beispiele!

Jetzt eBook zur Content Marketing Praxis downloaden!

 

Die passende Content Marketing Agentur finden

Die kostengünstigste Variante mit den kürzesten Wegen ist sicherlich, Content Marketing in Eigenregie durchzuführen. Dem steht aber häufig einiges im Weg: zu wenig Zeit, fehlende Expertise oder ein Mangel an spezialisiertem Personal.

Die Alternative: Schalten Sie eine Content Marketing Agentur oder einen anderen externen Dienstleister ein! Abgesehen von gelegentlichen Abstimmungsprozessen und Schulterblicken haben Sie somit einen möglichst geringen Aufwand bei gleichzeitig professionellen Ergebnissen.

Welche Agentur ist die richtige für Sie?

Kaffee_gruen-195Am besten starten Sie mit einer Bestandsaufnahme: Welche Felder des Content Marketing haben Sie intern oder durch andere Partner bereits abgedeckt? Arbeiten Sie bereits auf einem bestimmten Gebiet mit einem externen Dienstleister zusammen? Wenn ja: Kann dieser professionell und kompetent auch andere relevante Bereiche abdecken?

Bevor Sie suchen, sollten Sie genau eruieren, wonach Sie eigentlich suchen:

  • einen Freelancer, der Ihnen Arbeit abnimmt und genau das umsetzt, was Sie ihn briefen?
  • oder eine Agentur, die Sie auch bei der Content Marketing Strategie und Kampagnen unterstützt?

Online-Prakti-133Schauen Sie in die Referenzen. Arbeitet die Agentur bereits für ähnliche Unternehmen und Branchen? We sehen die bisherigen Arbeiten der Agentur aus? Passt die Vorgehensweise, die Gestaltung und die inhaltliche Ebene zu Ihnen?

Neben Referenzen im Bereich der Kunden und Projekte kann natürlich auch das Content Marketing der Agentur selbst ein wichtiger Orientierungspunkt sein!

 

Übrigens: Eine pauschale Herangehensweise zur Findung des idealen Content Marketing Partners gibt es nicht. Letztendlich muss natürlich auch die Chemie stimmen!

 

Wie wär’s mit uns?

Gerne laden wir Sie ein, unsere Website zu besuchen, sich dort über unser Leistungsspektrum und unsere Referenzen zu informieren, unseren Blog zu studieren, unseren Newsletter zu abonnieren, unsere Auswahl an eBooks zu lesen, uns auf twitter zu folgen und bei Facebook zu liken. Vielleicht finden Sie heraus, dass wir die Richtigen sind. Wir würden uns sehr freuen!

 

AT_Herz_rot-99-1Keine Frage: Content Marketing hat sich über die vergangenen Jahre bis heute rapide entwickelt. Aus einem „Nice-to-have“ ist ein echtes „Must-have“ des Online Marketing geworden. Immer neue Kanäle und technische Möglichkeiten tun sich auf, um Content Seeding zu betreiben.

  • Video Content ist weiter auf dem Vormarsch. Video Content, insbesondere in Form von Erklärvideos, verkauft sich momentan wie geschnitten Brot. Die Vorteile sind zahlreich und überzeugend. Jedoch könnte schon bald ein Video Content Overload eintreten, wie es bei klassischem Content oder besonders in sozialen Netzwerken heute schon der Fall ist. Verschiedene Plattformen wie etwa Facebook setzen bereits Filter ein, um die Content Flut einzudämmen. Wenn sich diese Entwicklung auf Video Content überträgt, wird es zukünftig schwieriger, seine Bewegtbilder an den Zuschauer heranzutragen.
  • Mobile First: Der Zusammenhang von Suchmaschinen (speziell Google) und Content Marketing ist erfolgsentscheidend. Durch das Google Mobile First Vorhaben muss man Inhalte im Content Marketing an mobile Endgeräte anpassen. 
  • Content Cluster und Pillar Pages – bricht eine neue Ära im Content Marketing an? Gut möglich! Denn das Ordnen, Strukturieren und Zusammenfassen von einzelnen Content Bestandteilen hat in unseren Augen großes Potential. Im Content Büro wurde über Jahre fleißig gearbeitet und der Schreibtisch ist brechend voll. Irgendwann ist es an der Zeit, aufzuräumen und Ablage zu machen. Weggeschmissen wird nichts – vielmehr wird es sinnvoll abgeheftet und archiviert, um bei Bedarf schnell wieder darauf zugreifen zu können.

Aus unzähligen Messebesuchen und Veranstaltungen haben wir eine Erkenntnis immer wieder mitgenommen: Internationale Märkte, insbesondere die USA, sind uns Deutschen in der Entwicklung des Content Marketing ein wenig voraus. Nicht zuletzt ist dies sicherlich auf unterschiedliche Mentalitäten zurückzuführen. Wer in Deutschland mit seinem Content Angebot wirklich innovativ und zukunftsweisend daherkommen will, sollte mal einen Blick rüber in die Vereinigten Staaten werfen.