B2B Website Relaunch - So wird Ihre neue Seite zum Erfolg!

B2B Website Relaunch

Was ist ein Website Relaunch?

Grundsätzlich bedeutet der Begriff Relaunch so viel wie „Neustart“ oder „Wiedereinführung“. Dieser kann für ein Produkt, eine Marke oder eine Website durchgeführt werden. Konkret bedeutet ein Website Relaunch, dass die Seite komplett überarbeitet wird. Dazu gehört nicht nur das Design, sondern auch Struktur und Inhalte der Seite. Beim Relaunch werden also auch der Content und vorhandene Grafiken überarbeitet, die Usability überprüft und angepasst sowie die Suchmaschinenoptimierung in Angriff genommen.

Website Relaunch oder Redesign

Im Gegensatz zu einem Relaunch umfasst das Redesign nur die optische Modernisierung der Website. Seitenstruktur und -bezeichnung bleiben dabei unverändert. Die Menüführung kann hingegen etwas angepasst werden, zum Beispiel in Form einer neuen Struktur im mobilen Bereich. Ein Redesign lässt sich in der Regel problemlos umsetzen, ohne dass das Ranking in Suchmaschinen davon beeinflusst wird.

Ein Redesign ist vor allem für Unternehmen sinnvoll, deren Website in Bezug auf Struktur und Technik dem aktuellen Status quo entspricht, das Design aber noch nicht ansprechend genug ist oder zum Geschäftskonzept passt. Der Website Relaunch lohnt sich hingegen, wenn die Seite grundlegend neu aufgebaut und die Usability verbessert werden soll. Gleichzeitig ist er eine gute Möglichkeit, um die OnPage-Optimierung der Website anzugehen.

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Website

Dass eine Website für Unternehmen heutzutage (fast) unverzichtbar ist – darüber sind wir uns einig. Doch eine schlecht gestaltete Website bringt in der Regel nicht die gewünschte Wirkung und kann sogar das genaue Gegenteil bewirken. Glücklicherweise gibt es ein paar Dinge, die erfolgreiche Websites gemeinsam haben und an denen Sie sich orientieren können.

Hochwertige Inhalte

Hochwertige und suchmaschinenoptimierte Inhalte sind auf jeder guten Website zu finden. Suchmaschinen achten hierbei besonders darauf, dass der Content für Ihre Zielgruppe relevant und einzigartig ist. Das heißt, er ist in dieser Form nirgends im Internet zu finden. Denn sogenannter Duplicate Content wird von Suchmaschinen abgestraft und beeinflusst Ihr Ranking. Relevant sind Ihre Inhalte dann, wenn Sie mit diesen Fragen Ihrer potenziellen Kunden beantworten und Informationen zu Ihrem Unternehmen und Ihren Leistungen geben. Natürlich kommt es aber nicht nur auf den Inhalt an sich an. Die Informationen sollten auch leserfreundlich verpackt sein. Konkret bedeutet das: Vermeiden Sie lange Schachtelsätze und komplizierte Begriffe, gliedern Sie Ihre Texte durch Überschriften, Absätze sowie Aufzählungen und setzen Sie interne Verlinkungen für weiterführende Informationen.

Suchmaschinenoptimierung

Gerade haben wir das Thema Suchmaschinenoptimierung bei den Inhalten schon angerissen. Ein Relaunch ist die perfekte Gelegenheit, um die Website auch aus SEO-Sicht grundlegend zu optimieren. Allerdings gehört zu einem effektiven SEO viel mehr als nur die Optimierung der Texte. Mindestens genauso wichtig sind die Formatierung der Überschriften und Texte, kurze Ladezeiten und das Einfügen der Metadaten. Da sich mit einem Relaunch aber auch die Navigationsstrukturen, URLs und Namen von Verzeichnissen ändern, sollten Sie außerdem nicht vergessen, entsprechende Weiterleitungen einzurichten. Andernfalls geht es im Google-Ranking schnell nach unten.

Usability

Ein gut durchdachter Seitenaufbau wirkt sich nicht nur auf Ihr Suchmaschinenranking aus, sondern gefällt auch Besuchern Ihrer Website. Für eine nutzerfreundliche Gestaltung ist es wichtig, dass sich potenzielle Kunden auf Ihrer Seite schnell zurechtfinden und zu den gewünschten Informationen gelangen. Hier spielt auch die mobile Optimierung eine wichtige Rolle. Das Smartphone ist aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Websites müssen also auch auf mobilen Endgeräten eine gute Figur machen und sich auf diesen genauso einfach bedienen lassen wie am Desktop.

Ansprechendes Design

Natürlich ist auch das Design bedeutend für den Erfolg einer Website. Denken Sie einmal darüber nach, wie Sie reagieren, wenn Sie eine schlecht gestaltete Seite besuchen. Vermutlich ist Ihnen ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen und Sie haben die Seite schnell wieder verlassen. So geht es den meisten. Deshalb ist es umso wichtiger, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen – und dieser gelingt optisch am besten. Ein erfolgreiches Design ist nicht nur modern und vermittelt einen professionellen Eindruck, sondern setzt auch das Alleinstellungsmerkmal Ihres Unternehmens optimal in Szene. Die farbliche Gestaltung orientiert sich hier idealerweise am Corporate Design, aber auch Schriftart und Schriftgröße sollten zu Ihrem Unternehmen passen.

Visuelle Inhalte

Nicht nur das Design, sondern auch visuelle Inhalte in Form von Bildern und Videos beeinflussen den ersten Eindruck. Sie wecken zum einen eher Interesse als Texte, zum anderen bleiben Besucher bei visuellen Inhalten oftmals länger auf der Seite. Achten Sie aber darauf, dass Bilder und Videos professionell erstellt und komprimiert sind, um lange Ladezeiten zu vermeiden.

Kontaktmöglichkeiten

Letztendlich wollen Sie mit Ihrer Website Ihr Unternehmen und Ihre Produkte beziehungsweise Dienstleistungen verkaufen. Dafür reicht es aber nicht, nur gute Inhalte und ein ansprechendes Design zu haben. Sie müssen potenziellen Kunden auch die Möglichkeit geben, mit Ihnen in Kontakt zu treten. Im besten Fall nicht nur auf der Startseite, sondern auch auf sämtlichen Unterseiten. Sie sollten Interessenten hierbei auch mehrere Kontaktwege anbieten, also beispielsweise Telefon und E-Mail.

Aktualität

Achten Sie darauf, dass Ihre Seite stets aktuell ist. Das gilt zum einen für die Technik, um etwa mögliche Sicherheitsrisiken zu minimieren. Zum anderen betrifft dies Ihre Inhalte, die stets auf dem neuesten Stand sein sollten. Dies ist vor allem für Webseitenbesucher wichtig, aber auch bei Suchmaschinen hinterlassen Sie damit einen positiven Eindruck.

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Analyse der Kennzahlen

Bestandsaufnahme & Analyse der Kennzahlen

Wer seine Website überarbeiten möchte, kommt an einer Bestandsaufnahme und Analyse der aktuellen Seite nicht vorbei. Dafür ist es wichtig, folgende Fragen zu klären:

  • Wie nehmen Nutzer die Website wahr?
  • Wie sieht das SEO meiner Seite aus und wo steht sie im Ranking?
  • Wie steht meine Website im Vergleich zur Konkurrenz da?
  • Was sagen die Kennzahlen über die Performance meiner Seite aus?
Sie sehen: Im ersten Schritt geht es erstmal nur ums Analysieren. Nutzen Sie dafür die Daten aus Analysetools, fragen Sie bei Seitenbesuchern oder Kunden nach und vergleichen Sie Ihre Website mit den Seiten Ihrer Wettbewerber. Schon die Auswertung der wichtigsten Kennzahlen wie Besucherzahlen oder Verweildauer gibt oft schon erste Hinweise darauf, ob Ihre Website inhaltlich und optisch ansprechend genug gestaltet ist. Tendieren diese Zahlen gegen Null, ist das ein Indiz dafür, dass die Suchmaschinenoptimierung nicht stimmt und die Seite gar nicht erst gefunden wird. Ein Relaunch ist daher immer auch die ideale Gelegenheit, um das SEO Ihrer Seite zu überarbeiten. Achten Sie hierbei besonders darauf, alle sich ändernden URLs weiterzuleiten und internen Links anzupassen, damit Ihr Ranking nicht darunter leidet. Haben Sie hingegen noch gar keine Suchmaschinenoptimierung betrieben, sollten Sie zunächst einmal einen genauen Plan erstellen. So wissen Sie, was Sie eigentlich zu tun haben.

Interessant ist immer auch der Blick auf Mitbewerber mithilfe der Benchmark-Analyse. Was machen Ihre Wettbewerber gut, was machen Sie besser? Erstellen Sie einen gründlichen Vergleich, um Verbesserungspotenziale für Ihre Seite zu entdecken. Mindestens genauso wichtig ist im Zuge dessen auch, die eigene Website kritisch zu analysieren. Was ist bereits gut, was muss noch verbessert werden? Wo brauchen Sie externe Unterstützung und was können Sie kurzfristig umsetzen? Eine genaue Bestandsaufnahme hilft Ihnen hier, Optimierungspotenziale zu identifizieren und daraus entsprechende Empfehlungen abzuleiten.

Vorbereitung & Konzeption

1) Interne und externe Projektbeteiligte festlegen

Es ist zunächst einmal unerheblich, ob Sie den b2b Website Relaunch ausschließlich intern durchführen oder auf externe Hilfe zurückgreifen. Haben Sie die nötigen Ressourcen, spricht erst einmal nichts dagegen, wenn sich einer beziehungsweise mehrere Mitarbeiter Ihres Unternehmens um die Neugestaltung der Website kümmern. Andererseits bietet ein Blick von außen aber neue Ideen und konstruktiven Input. Zudem kennt sich eine spezialisierte Agentur in der Regel besser mit der Materie aus und weiß, worauf es beim Website Relaunch ankommt. Wichtig ist in beiden Fällen aber, dass Sie die internen und externen Projektbeteiligten festlegen, damit jeder weiß, wer verantwortlich ist.

2) Projektplan erstellen

Bevor Sie mit der Konzeption beginnen, müssen Sie zunächst einen Zeitplan erstellen und den Scope – also was in welcher Zeit realisiert werden kann – festlegen. Wichtig ist auch, Ressourcen zu koordinieren, das Risikomanagement zu planen und den groben Projektplan zu erstellen. Auch die Art der Kommunikation und Dokumentation sollten Sie hier festlegen.

3) Konzeption entwickeln

Steht der grobe Plan, können Sie sich im nächsten Schritt an die Konzeption der Website wagen. Diese ist wie die Bauskizze eines Hauses zu verstehen. Schließlich geht es in beiden Fällen darum, zu überlegen, wo was seinen Platz finden soll. Aus diesen Überlegungen entstehen dann Navigation und Sitemap, also die Struktur, der neuen Website.

4) Anforderungen der Abteilungen koordinieren

Während Sie die Vorbereitungen für den b2b Website Relaunch treffen, sollten Sie nicht vergessen, die Anforderungen der verschiedenen Abteilungen miteinander zu vereinbaren. Es ist also nicht verkehrt, sich die Ideen und Verbesserungsvorschläge Ihrer Mitarbeiter aufzuschreiben. Am Ende muss aber ein stimmiges Gesamtbild entstehen, von der alle Abteilungen profitieren und bei dem es keine Verlierer gibt.

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Content Marketing Strategie festlegen

Auch beim Website Relaunch müssen Sie eine Content-Marketing-Strategie festlegen. Idealer Ausgangspunkt zur effektiven Strategie ist die sogenannte Content Audit. Bei dieser geht es darum, den Status quo zu analysieren und anschließend den digitalen Fußabdruck zu schärfen, bevor Sie sich an die konkrete Strategie machen.

Ist die Ausgangssituation klar, geht es nun ans Eingemachte. Zunächst sollten Sie Ihre Ziele definieren und priorisieren. Fragen Sie sich dabei selbst einmal, was Sie mit Ihren Inhalten erreichen wollen. Das hilft, erste Zielsetzungen zu identifizieren, die Sie anschließend mithilfe des SMART-Prinzips konkretisieren können. Mindestens genauso wichtig ist es hier außerdem, Ihre Zielgruppe(n) festzulegen. Wen möchten Sie ansprechen und als Kunden gewinnen? Wenn Sie darauf eine Antwort haben, können Sie Ihren Content entsprechend planen.

Ziele und Zielgruppen stehen fest und Sie wissen, welche Inhalte bereits vorhanden sind. Und jetzt? Anders als beim klassischen Content Marketing müssen Sie Ihre Inhalte für den Website Relaunch nicht langfristig planen. Dennoch ist es hilfreich, eine To Do Liste mit Fristen zu erstellen, damit Sie wissen, welche Inhalte bis wann geliefert werden müssen.

Da das Grundgerüst Ihrer Seite bereits in der Konzeption entwickelt wurde, können Sie nun schon sehen, welche Inhalte wo platziert werden sollen und wo Sie noch Content ergänzen müssen. Gegebenenfalls müssen Sie Inhalte auch anpassen beziehungsweise reduzieren oder entfernen, damit sie mit dem neuen Design stimmig sind. Da Sie beim b2b Website Relaunch außerdem andere Unternehmen und keine Privatpersonen ansprechen, müssen Sie auch auf die richtige Tonality achten. All das sollten Sie in Ihrer Content-Marketing-Strategie festhalten.

Content Management Systeme auf einen Blick

Für die Erstellung und Verwaltung Ihrer Website benötigen Sie ein Content Management System (CMS). Heutzutage handelt es sich dabei häufig um Open-Source-Systeme, die meist so einfach in der Handhabung sind, dass sowohl professionelle als auch private Anwender gut damit zurechtkommen. Wir haben die bekanntesten CMS für Sie zusammengefasst:

WordPress

Mit rund 18 Millionen Installationen weltweit ist WordPress das am meisten genutzte Open-Source-CMS. Zunächst war die Software als Blogsystem konzipiert. Inzwischen stehen verschiedene Erweiterungen zur Verfügung, mit denen sich WordPress zu einem umfangreichen Content-Management-System aufrüsten lässt.

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Typo3

Neben WordPress ist TYPO3 wohl das bekannteste CMS am Markt. Es versteht sich eher als Enterprise Management System und ist vor allem im deutschsprachigen Raum weit verbreitet. Dort ist es eine gern genutzte Lösung für große Unternehmensportale und E-Commerce-Plattformen.

 

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Joomla

Als zweitgrößter Anbieter auf dem Markt richtet sich Joomla! zwar gleichermaßen an Einsteiger wie Fortgeschrittene, in der Anwendung ist es aber anspruchsvoller als WordPress. Denn anders als bei diesem, werden umfangreiche CMS-Funktionalitäten bei Joomla! bereits von Haus aus zur Verfügung gestellt.

 

 

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HubSpot

Genau genommen ist HubSpot kein klassisches CMS, sondern eine umfangreiches Allround Tool, mit dem Sie Ihr Marketing und Ihren Vertrieb managen können. Mit HubSpot haben Sie aber auch die Möglichkeit, Ihre Website zu gestalten und zu verwalten. Das geschieht direkt über HubSpot, Sie brauchen also kein separates CMS. Der Vorteil: Sie benötigen keine Erweiterungen zur Analyse oder für andere Funktionen, sondern erhalten alles kompakt in einer Software.

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Auswahl des passenden CMS

Welches CMS das Richtige ist, lässt sich nicht einfach pauschal beantworten, sondern ist von den benötigten Features und Funktionen abhängig. Bevor Sie sich aus dem Bauch heraus für ein CMS entscheiden oder einfach das nehmen, das die Agentur Ihnen vorschlägt, sollten Sie gründlich evaluieren. Folgende Punkte helfen Ihnen bei der Entscheidung:

  • Was muss die neue Website können? Definieren Sie Features und Funktionen, die Sie auf der neuen Seite benötigen. Dazu gehören nicht nur technische Aspekte, sondern auch funktionale.
  •  Eine einfache Handhabung erleichtert die tägliche Arbeit. Die meisten CMS sind bereits innerhalb weniger Stunden erlernbar. Sofern das CMS die Funktionalitäten, die Sie benötigen, bietet, sollten Sie sich also stets für das mit der höheren Benutzerfreundlichkeit entscheiden. Andernfalls müssen Sie womöglich viele Stunden in Schulungen investieren, um das Content Management System richtig nutzen zu können.
  • Achten Sie darauf, dass sich Erweiterungen und Updates schnell und ohne großen Aufwand realisieren lassen. Ferner sollten Sie darauf prüfen, ob Sicherheitslücken schnell identifiziert und behoben werden. Denn die möglichen Folgen, zum Beispiel bei einem Diebstahl sensibler Kundendaten, sind gravierend.
  • Besteht die Möglichkeit, das CMS vorab zu testen, sollten Sie diese Gelegenheit nutzen. So können Sie sich direkt ein Bild von der Lösung machen und sehen, ob Sie mit der Software zurechtkommen.

Am besten treffen Sie zunächst eine engere Auswahl potenzieller CMS und vergleichen diese anschließend mithilfe der zuvor genannten Punkte. Für die Entscheidungsfindung können auch einfache Pro- und Contra-Listen hilfreich sein. Sollten Sie eine Agentur engagiert haben, können Sie diese beauftragen, unterschiedliche Systeme für Sie zu evaluieren.

User Experience & Design

Das Nutzererlebnis ist eines der K.O.-Kriterien für die Akzeptanz einer Website. Beim b2b Website Relaunch darf dieses deshalb nicht außer Acht gelassen werden. Schließlich hat die User Experience auch einen direkten Einfluss auf Leadgenerierung und Conversions.

Vor dem Relaunch sind die meisten wahrscheinlich unsicher, welche Elemente und Funktionen man behalten soll und welche gelöscht werden können. Schließlich soll die Seite verbessert und nicht verschlechtert werden. Aber woher wissen Sie überhaupt, was gut funktioniert und was nicht? Ein guter Ausgangspunkt hierfür ist eine Ist-Analyse mithilfe eines Usability-Tests.

Dieser Test verrät Ihnen, wie gut oder schlecht Ihre bisherige Website bei Nutzern ankommt. Ausgehend davon lässt sich anschließend festlegen, welche Elemente Sie behalten können und wo Sie nachbessern müssen. Das ist wichtig, denn schließlich ist Ihre Website ein wichtiger Faktor bei der Leadgenerierung im b2b – mehr noch: Ohne eine gute Website funktioniert sie nicht. Lesetipp: Eine Anleitung zur Leadgenerierung b2b sowie smarte Hacks, um neue Leads zu gewinnen finden Sie auf unserem Blog.

Für eine Inbound Marketing Website gelten daher spezielle Anforderungen. Nur mit einem nutzerfreundlichen Design, das sich entlang des Sales Funnels orientiert, und einer hohen Usability erreichen Sie Ihre Zielgruppe, generieren neue Leads und können dadurch Ihre Conversions steigern.

Folgende Faktoren spielen dabei die größte Rolle:

Navigation

Eine intuitive und selbsterklärende Navigation: Zeigt sich im Usability-Test, dass Ihre Navigation für User zu komplex ist, müssen Sie hier unbedingt nachbessern. Webseitenbesucher sollten es so einfach wie möglich haben, an die Informationen zu gelangen, nach denen sie suchen.

Design

Ein konsistentes Design: Halten Sie das Layout einheitlich und vermeiden Sie größere Unterbrechungen im Design. Das macht optisch nicht nur mehr her, sondern verbessert auch ihre Usability. So finden sich Nutzer auf Ihrer Seite schneller zurecht.

Content

Hochwertiger Content: Im Zuge des Relaunches müssen auch die Inhalte neu strukturiert, angepasst oder reduziert werden. Achten Sie darauf, dass die Texte auf Ihrer Seite nützlich sind, sich an Ihren Zielen beziehungsweise Zielgruppen orientieren und zur Leadgenerierung beitragen. Das Gleiche gilt natürlich auch für visuellen Content wie Bilder oder Videos.

Website Umsetzung und Produktion

Umsetzung & Produktion

Die Strategie ist festgelegt, das Konzept steht und das CMS ist ausgewählt – Sie haben nun alle Vorbereitungen getroffen. Jetzt geht es an die Umsetzung Ihres Planes. Diese lässt sich in vier Schritte unterteilen.

1. Einrichtung des Deployment-Prozesses

Der Deployment-Prozess gehört zu jedem Webprojekt und befasst sich mit der Initialisierung, Planung, Umsetzung und dem Rollout dieses Projekts. Sie müssen ihn vor Beginn einrichten, ehe Sie mit dem nächsten Schritt weitermachen.

2. Installation und Setup des CMS

Da Sie sich bereits für ein CMS entschieden haben, müssen Sie dieses nur noch installieren und einrichten. Läuft Ihr Hosting über einen professionellen Anbieter, ist dies meist mit nur wenigen Klicks möglich. Aber selbst beim eigenen Hosting ist die Installation des CMS in der Regel recht einfach.

3. Programmierung und Implementierung

Das CMS läuft und es kann losgehen. In diesem Schritt wird Ihr Konzept in die Tat umgesetzt. Das heißt, das Design wird angepasst, der überarbeitete Content eingefügt und die Navigation nutzerfreundlich gestaltet.

4. Testing und responsive Optimierung

Sind alle Punkte abgearbeitet, können Sie Ihre Seite nun testen und einzelne Elemente oder Funktionen bei Bedarf optimieren. Prüfen Sie hier auch, ob Ihre Seite barrierefrei – das heißt, auch Menschen mit Behinderung oder Einschränkung können Ihr Webangebot problemlos nutzen – ist. Hier spielen vor allem Punkte wie der Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund, Bedienflächen oder die Sprache eine Rolle.

Relaunch der Website

Bisher ist die Seite nur intern den Projektverantwortlichen zugänglich. Mit dem Going Live machen Sie Ihre Website schließlich für alle verfügbar. Bevor diese allerdings offiziell online geht, gilt es, noch ein paar letzte Pre-Live-Tests durchzuführen.

Dazu gehört zum Beispiel, die Ladezeiten zu testen, Weiterleitungen zu prüfen oder das Backlinkprofil zu checken. Erst wenn alles läuft und die finalen Optimierungen abgeschlossen sind, geht es zur Abnahme. Ist diese erfolgt, kann die Seite live geschalten werden. Vergessen Sie dabei aber nicht, Ihre Besucher zu informieren und prüfen Sie in der ersten Zeit nach dem Relaunch regelmäßig die Erreichbarkeit Ihrer neuen Website. Kurze Ausfälle sind bei der Migration durchaus normal, sollten aber schnell behoben werden.

Erfolgskontrolle nach dem Relaunch

Ein Website Relaunch ist keine Kleinigkeit und es kann dabei immer etwas schiefgehen. Gerade wenn das Projekt größer angelegt ist, ist es sehr unwahrscheinlich, dass alles auf Anhieb funktioniert. Deswegen ist es umso wichtiger, die neue Website nach dem Going Live kontinuierlich zu überwachen.

Erfüllt die Seite beispielsweise die neuen Standards? Oder gibt es Probleme und Fehler, die im Nachgang noch behoben werden müssen? Und erreicht die Website überhaupt die gewünschten Ziele für die definierten Kennzahlen?

Glücklicherweise gibt es Analyse-Tools wie etwa Google Analytics, die Ihnen die Arbeit erleichtern. Sie liefern unter anderem die Zahlen, die Ihnen sagen, ob sich beispielsweise die Verweildauer verlängert hat oder die erwarteten Leads generiert werden konnten. Für das Controlling nach dem Website Relaunch sind diese Kennzahlen enorm wichtig. Schließlich entscheiden sie auch darüber, ob sich der Aufwand letztlich gelohnt hat.

Vertrauen Sie außerdem auf das Feedback von Nutzern oder Mitarbeitern. Möglicherweise haben diese einen Fehler gefunden, der Ihnen noch gar nicht aufgefallen ist. Diesen können Sie dann schnell beheben.

Typische Fehler beim Relaunch

Bei einem Website Relaunch gibt es viele Dinge zu beachten und Fehler lassen sich kaum vermeiden. Während ein paar kleinere Fehler nicht weiter schlimm sind, gibt es einige, die für besonders viel Ärger sorgen können. Wir haben die fünf gröbsten Fehler für Sie zusammengefasst und erklären Ihnen, wie Sie diese vermeiden.

Der Relaunch wird ohne Plan durchgeführt

Ein Website Relaunch ohne Plan ist nur eine Optimierung auf gut Glück – die daher meist nicht funktioniert. Erstellen Sie also zunächst ein Konzept und definieren Sie Ziele und Zielgruppen. Führen Sie außerdem entsprechende Analysen mithilfe der bisherigen Kennzahlen durch, um erkennen zu können, was bereits gut funktioniert und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt.

Der Fokus liegt nur auf dem Design

Beim Website Relaunch geht es nicht nur um das Design, sondern auch um Technik und Inhalte. Vor allem aber sollten Sie die User Experience nicht vernachlässigen. Denn egal wie schön eine Seite aussieht – wenn sie nicht nutzerfreundlich gestaltet und einfach zu handhaben ist, will sie keiner benutzen. Sie sollten Ihr Augenmerk daher nicht ausschließlich auf die Optik richten. Denn Ausgangspunkt eines guten Designs sollte immer die Usability sein. Merken Sie sich: Design muss nicht nur schön, sondern auch gut zu bedienen sein.

Weiterleitungen und Verlinkungen werden vergessen

Beim Relaunch sollten Sie immer auch vorhandene Weiterleitungen und Verlinkungen prüfen, damit diese nicht ins Leere laufen. Nur so können Sie sicherstellen, dass die Rankings der alten Seite auch übernommen werden. Überlegen Sie außerdem, ob die Linkstruktur passt und ob die einzelnen Verzeichnisebenen sinnvoll aufgeteilt sind. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie nachbessern.

SEO wird vernachlässigt

Auch wenn Ihre Website gut aussieht und auf dem aktuellen SEO-Stand ist, müssen Sie weiter am Ball bleiben. Denn die Suchmaschinenoptimierung ist ein laufender Prozess. Schließlich kommen regelmäßig neue Backlinks, Kategorien oder Beiträge, auf die Sie reagieren müssen. Nur wenn Sie die richtige Basis gelegt haben und sich weiter kontinuierlich mit SEO beschäftigen, können Sie auch steigende Rankings erwarten.

Es findet keine Erfolgskontrolle statt

Der Relaunch ist geschafft und ab sofort konzentrieren Sie sich wieder auf andere Aufgaben, während die Website ihr Dasein fristet. Schließlich ist die Arbeit mit dem Going Live erledigt, oder? Falsch, denn auch die Erfolgskontrolle gehört zum Website Relaunch dazu. Sie sollte daher regelmäßig stattfinden. Nur so können Sie sichergehen, dass die neue Website auch ein Erfolg ist.

Kosten eines Website Relaunch

Da die Kosten für einen b2b Website Relaunch von vielen verschiedenen Faktoren abhängig sind, lässt sich hierzu keine pauschale Aussage treffen. Führen Sie den b2b Website Relaunch beispielsweise in Eigenregie durch oder übernimmt eine Agentur das für Sie? Wie umfangreich ist die Konzeption? Gibt es komplexe Funktionen, die die Seite in Zukunft beinhaltet? Alle diese Punkte spielen bei der Preisgestaltung eine Rolle. Und natürlich kommt es auch darauf an, wie groß Ihr Budget für den Relaunch ist.

Grundsätzlich können Sie aber grob von einem Preis zwischen 5.000 Euro für einfache Webseiten bis 10.000 Euro für komplexere Webprojekte ausgehen. Nach oben hin gibt es aber wie so oft keine Grenze.

Website TrendsWer eine erfolgreiche Website gestalten will, sollte auch die aktuellen Webdesign-Trends kennen. So sieht das Design auch nach Jahren noch aktuell aus und erinnert nicht an Webseiten aus den 2000ern. Wir haben einige spannende Trends herausgesucht, die wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten wollen.

Responsive Webdesign

Responsive Design ist seit Jahren ein Dauerbrenner. Denn immer mehr Menschen benutzen ihr Smartphone, um im Web zu surfen. Schon 2015 begann Google damit, die mobile Benutzerfreundlichkeit einer Website als Rankingfaktor zu berücksichtigen. Mit den Mobile-First-Indexierungsstrategien von Google ist die Indexierung und das Ranking einer Website nun aber noch stärker von ihrer mobilen Version abhängig. Dadurch ist es notwendiger denn je, ein mobiles Webdesign zu haben.

User Experience

Bisher wurde die User Experience (UX) von vielen häufig noch etwas stiefmütterlich behandelt. Inzwischen ist aber zu erkennen, dass sich Websites zunehmend an den Zielen und Bedürfnissen ihrer Kunden ausrichtet. Und das ist auch gut so. Haben Nutzer nämlich ein positives Erlebnis beim Besuch einer Website, schafft das Vertrauen, Bekanntheit und Loyalität. Da sich UX ständig entwickelt, ist es wichtig, regelmäßig Feedback von Benutzern einzuholen und ihr Verhalten zur Nutzung zu beobachten.

Asymmetrische Layouts

Asymmetrische Layouts sind zwar technisch komplexer, richtiggemacht aber ein garantierter Blickfang. Ein auffälliges Design hebt sich aber nicht nur vom Rest ab, sondern schafft auch ein unterhaltsameres Benutzererlebnis. Potenzielle Kunden bleiben so möglicherweise länger auf der Website.

Mikro-Animationen

Einer der spannendsten Trends im Webdesign ist das Thema Bewegung. Mikro-Animationen bereichern die Interaktion von Nutzern und machen die Website lebendiger. Außerdem bezieht es den Webseitenbesucher stärker mit ein und vermittelt ihm dezente Informationen bezüglich seiner Handlungen.

Chatbots

Chatbots sind immer häufiger auf Seiten zu finden und entwickeln sich dank AI und maschinellem Lernen weiter. Sie werden in Zukunft also noch öfter auf Webseiten auftauchen und individualisierbarer sein. 

Individuelle Grafiken und Illustrationen

Unternehmen müssen neue Wege finden, um sich von anderen abzuheben. Individuelle Grafiken und Illustrationen sind dafür eine hervorragende Möglichkeit. Sie haben spezifische Absichten und unterstreichen die Botschaft, die mit dem Text vermittelt werden soll.

Video-Inhalte

Videos bringen nicht nur Abwechslung, sondern sind ideal für Zielgruppen, die unterwegs sind und keine Zeit haben, viel Text durchzulesen. Auch Google belohnt Webseiten mit Video-Inhalten mit einem besseren Ranking. Lesetipp: Sie wollen mehr zum Thema Video Marketing wissen? Hier erfahren Sie alles dazu.

Tipps & Best Practices

Sie haben jetzt schon eine ganze Menge zum Thema b2b Website Relaunch gelernt. Zum Abschluss wollen wir Ihnen aber noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die sich für den Relaunch bewährt haben und ein positives Nutzererlebnis gewährleisten.

Visuelle Elemente nutzen

Auch wenn Sie Texte brauchen, die Informationen zu Ihnen und Ihrem Angebot liefern, dürfen visuelle Elemente nicht fehlen. Bilder lockern Ihre Website nicht nur auf, sondern unterstreichen auch Ihre Botschaft. Versuchen Sie, wenn möglich, auf Stockfotos zu verzichten und setzen Sie auf individuelle Bilder aus Ihrem Unternehmen.

Markenpersönlichkeit zeigen

Sie möchten mit Ihrer Marke eine bestimmte Wahrnehmung schaffen. Zeigen Sie das auch auf der Website. Nutzen Sie dafür Farben, Schriften und Grafiken, die zu Ihrer Markenidentität passen und einen professionellen Eindruck vermitteln.

Farben mit Kontrast einsetzen

Arbeiten Sie mit Kontrasten, wenn Sie die Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Element legen wollen. Ist der Call-to-Action auf Ihrer Landingpage zum Beispiel gut sichtbar und hebt sich farblich vom Hintergrund und anderen Elementen auf der Seite ab, schafft er auch mehr Aufmerksamkeit. Achten Sie jedoch darauf, dass die Farbgebung konsistent mir Ihrer Markenpersönlichkeit und dem Corporate Design ist.

Landingpages erstellen

Sollten Sie noch keine Landingpages auf Ihrer Website haben, überlegen Sie, ob sich diese für bestimmte Angebote lohnen. Kontrollieren Sie diese nach dem Relaunch und tracken Sie den Erfolg. So erkennen Sie, wo es noch Verbesserungspotenziale gibt.